Der Regenbogenkörper – Erwachen ist erst der Anfang Teil 2

Die 3 Stufen des Regenbogenkörpers Jalü:

1) Regenbogenkörper
2) Regenbogenkörper aus Licht
3) Erleuchtung (Moksha) – Regenbogenkörper der großen Übertragung

1 Der Regenbogenkörper
Am häufigsten ist der „normale“ Regenbogenkörper, der nur nach dem Tod des Körpers und nicht während dem Leben auftritt. Etwa alle 5 Jahre tritt ein Buddhist in diesen Zustand ein. Es gibt keine physischen Anzeichen, die den Beginn dieses Prozesses vor dem Tod anzeigen (außer, wenn man in der Lage ist, die tiefe und absolute Leere des Egos in einer solchen Person zu erkennen). Sobald der physische Tod eintritt, dauert es durchschnittlich 7 Tage, bis der Körper schrumpft und sich in Licht auflöst, und dann bleibt ein Körper in der Größe eines kleinen Kindes zurück. Bei fortgeschritteneren Yogis bleiben nur die Haare und Nägel zurück.

Der Prozess der Auflösung in Licht ist tatsächlich um die Yogis und Heiligen als orangefarbenes Leuchten wahrzunehmen.

Die meisten Yogis verwirklichen den Regenbogenkörper ohne den Regenbogenkörper aus Licht zu erreichen, wie zum Beispiel Mahiri Lahasaya (Bild), dem Lehrer von Sri Yukteswar, welcher wiederum der Lehrer von Yogananda Paramahansa war.

Bild 1 links: Tasha Lamo – Sie ist die Mutter von Lokgar Rinpoche, einem der Tulku des Nyingma Katok Klosters.
Bild 2 links: Tasha Lamo Regenbogen Körper 50 cm lang

2 Der Regenbogenkörper aus Licht – auch als Soruba Samadhi, Pranava Deham, Suddha Deham bezeichnet

Die weiter fortgeschrittene Stufe wird als Regenbogenkörper des Lichts bezeichnet und auf dieser Stufe zeigen sich alle Zeichen, während der Yogi noch am Leben ist.

„Nach der Beschreibung von Vallalar treten bei denjenigen, die den Zustand von Pranava und Suddha Deham, den Anfangsstadien des Regenbogenkörpers, erreicht haben, während sie noch leben, Körperveränderungen auf, die damit beginnen, dass die innere und äußere Haut außerordentlich glatt wird; Nerven und Muskeln entspannen sich allmählich;

Knochen, Membranen und Knorpel werden automatisch flexibel; Blut und Samen verändern sich von einem flüssigen zu einem verdickten Zustand; das Gehirn und alle seine Teile werden schwammig und dehnen sich wie eine Blume aus; durch den gesamten Körper sickert Amrit – „der göttliche Nektar“ – eine Flüssigkeit, die vom Kronenchakra hinunter in den Körper fließt, süß schmeckt und Unsterblichkeit gewährt, wenn es ununterbrochen fließt. Das Gesicht wird strahlend, zart und harmonisch und macht den inneren Zustand höchsten Glücks deutlich.

Wenn sich dieser Zustand vertieft, können die Sinne alles wahrnehmen, ohne durch irgendeine Barriere oder ein Hindernis eingeschränkt zu sein; die Augen können das ganze Universum überblicken und sind deshalb nicht daran interessiert, die Dinge der Welt zu beobachten. Du wärst dann in der Lage, den Inhalt aller Welten und Wesen zu sehen (sowohl äußerlich als auch innerlich), ohne dass diese Sicht durch materielle Barrieren wie Mauern oder hohe Berge behindert wird. Die Zunge schmeckt alle Geschmäcker, deine Haut erfährt alle taktilen Empfindungen, deine Nase riecht alle Gerüche, deine Ohren sind erfüllt von Melodien, da du in der Lage sind, jeden Klang zu hören, der an jedem Ort erzeugt wird. Mit deinen Armen und Händen kannst du eine Sache unabhängig von der Entfernung nehmen oder sie einem anderen dort geben, wo er sein mag; du kannst jedes Ziel erreichen, ohne dass deine Beine eine physische Bewegung ausführen müssen, du bewegst dich, ohne den Boden zu betreten; mit deiner Stimme kannst du mit jedem an jedem Ort des Universums und noch darüber hinaus kommunizieren.

Du bist frei von der Notwendigkeit, Nahrung zu konsumieren, den sexuellen Trieb zu befriedigen und Angst zu empfinden. Der befreite Körper scheidet nicht aus, schwitzt nicht und wirft keinen Schatten auf den Boden. Dasd äußeres Erscheinungsbild entspricht ungefähr dem eines Zwölfjährigen; das Haar wird nicht grau, die Haut wird faltig, man altert nicht und steht nicht unter der Kontrolle des Todes. Brust und Herz pochen vor Liebe; die vier Aspekte des Geistes sind erleuchtet und in völliger Harmonie; alle sichtbaren Teile des Körpers strahlen Ekstase aus; das Ego ist verschwunden.
Gott, in der Form der Höchsten Liebe, erfüllt diesen reinen Körper mit göttlichem Leben.

Diejenigen, die die Zustände Pranava und Suddha Deham erreicht haben, sind keiner Beschränkung unterworfen und können nach ihrem eigenen Willen erschaffen und zerstören, einen Toten auferstehen lassen und einen Alten in die Jugend zurückversetzen. Ihr Wissen ist Gottes Wissen, ihr Handeln ist Gottes Handeln, ihre Erfahrungen kommen von Gott selbst, da sich die göttliche Gnade durch sie manifestiert. Selbst das unbedeutendste leblose Ding wird nur durch die Gnade ihres Blicks und durch ihre bloße Anwesenheit dazu aufgerufen, in ein bewusstes Leben einzutreten; die Größe und die Herrlichkeit ihres göttlichen Zustands wird notwendigerweise das abdecken, was die sechs traditionellen spirituellen Disziplinen (Vedanta, Siddhanta, Kalanta, Bodhanta, Nadanta -Tantra- und Yoganta) aussagen, aber sie alle transzendieren und übertreffen, da dieser göttliche Zustand sie dazu bringen wird, die totale und vollkommene Glückseligkeit zu erreichen.

In einem seiner Gedichte versichert Vallalar, dass er die Transformation von Pranava Deham erlebt und sich noch weiter entwickelt hat. Dadurch wurde die Höchste Gnade als vollkommene Glückseligkeit manifestiert. Ramalinga erklärt, wie er die Erfahrung der höchsten und ultimativen Transformation machte: die Umwandlung in die Göttlichkeit, die er als Verschmelzung mit dem Körper des Höchsten Gottes beschreibt. Dieser Körper der Glückseligkeit  ist allgegenwärtig, aber für die Sinne nicht wahrnehmbar.“ Zitat Mingyur Yeshe

Der Prozess der Auflösung in Licht kann sehr schnell gehen, aber in den meisten Fällen dauert es Monate bis Jahre, bis er abgeschlossen ist, während der Körper voll funktionsfähig bleibt. Es ist auch möglich, dass der Yogi, der sich mitten in diesem Prozess befindet, ihn verlangsamt oder nicht in der Lage ist, den Prozess fortzusetzen und vor der Vollendung des Regenbogenkörpers stirbt.

Dies ist bei vielen berühmten Siddhas/Yogis der Fall gewesen. Wenn der Prozess dann fortgesetzt wird, beginnt der Körper zu schrumpfen und erstrahlt mit der Zeit in echtem Licht, bis er die Größe eines Babys erreicht und um dann als Blitz von hellem Regenbogenlicht für immer in die Leere zu verschwinden

Chaitanya Mahaprabhu hat den Prozess nicht vollendet, war aber auf dem besten Weg dazu, weiters Garab Dorje.

3 Erleuchtung (Moksha) – Regenbogenkörper der großen Übertragung – jalus powa chenpo – Gnana Deham

Das Wort Moksha, dass im Yoga gerne und oft im Sinne von innerer Erkenntnis, innerer Befreiung und Ausstieg aus dem Rad der Wiedergeburt verwendet wird, hat aber im tibetischen Buddhismus eine andere größere Bedeutung und bezieht eine Transformation des Körpers mit ein.

Bei der Übersetzung des Rig Veda und einiger Upanishaden aus dem Sanskrit in europäische Sprachen kam Max Müller (1823-1900) auf das englische Wort „enlightenment“ (Erleuchtung), um sowohl Sanskrit mokṣha (मोक्ष) als auch bodhi (बोधि) wiederzugeben. Moksha in seiner grundlegendsten Definition ist die Freiheit von Wiedergeburten. Ich mag das Wort Erleuchtung im Zusammenhang mit dem Regenbogenkörper, da es wörtlich bedeutet, von der Wiedergeburt befreit zu sein, indem man sich in Licht auflöst. Das geht tiefer als das Nirwana, das ebenfalls als Befreiung von der Wiedergeburt definiert ist, aber nichts über den gegenwärtigen Körper aussagt.

Die am weitesten fortgeschrittene und äußerst seltene Stufe ist die Erlangung der Erleuchtung oder des Regenbogenkörpers der großen Übertragung (Jalus powa chenpo). Auf dieser Stufe löst der Yogi seinen Körper nicht nur vollständig in Licht auf, sondern bleibt auch funktional und als Licht sichtbar. Auf dieser Stufe ist der Prozess des Sterbens nicht mehr nötig – es ist eine Wandlung.. Padmasambhava, Vimalamitra, and the Bonpo master Taphihritsa haben dies verwirklicht.

In den jahrzehntelangen von Mingyur Yeshe´s Forschungen hat sich herausgestellt, dass alle, die diese Stufe erreicht haben, im letzten Teil ihres Lebens nichts mehr gegessen oder getrunken haben (Victor Truviano und Prahlad Jani) und auch nicht mehr zu atmen brauchten – ein Zustand, der Vegaak Kaal, Saagaak Kalai, Lichtatem oder Gathi genannt wird (Manikeshwari Matha, Trailinga Swami und Poondi Mahan). Abgesehen von Victor Truviano (https://www.youtube.com/watch?v=vWx1r1cMhBI  Interview mit englischen Untertiteln), der noch lebt, sind die anderen alle verstorben, und es gibt viele andere Fälle mit demselben Ergebnis.

Was fehlt, ist, dass man auch alle 3 Granthi’s (3 Bandhas), vollständig gereinigt und durchdrungen werden müssen (was einige spirituelle Lehrer nicht vollständig geschaffte haben…). Dies ist die Togal-Ebene im Dzogchen-Buddhismus.

Wie kann man wissen, wann dies vollständig geschehen ist?

  1. Brahma Granthi – Sexuelle Energie und das Universum sind ein und dasselbe. Mit Tantra werden keine Blockaden mehr gefunden. Das sexuelle Verlangen ist weg, weil es keine Auslöser mehr gibt. Die Energie berührt nicht die Schichten, die Geilheit verursachen, da diese Schichten vollständig aufgelöst sind. Eine Erektion ist immer noch möglich, wird aber nicht mehr angetriggert – man kann auch noch essen, obwohl man keinen Hunger hat. Im Grunde gibt es also keine sexuelle Energie mehr, da alles durchlässig ist.
  2. Vishnu Granthi – Es ist keine Atmung mehr nötig und als unmittelbare Wirkung auch keine Nahrungsaufnahme mehr nötig.
  3. Rudra Granthi – keine Gedanken oder Träume mehr. Absoluter Ego-Tod.

Ist der Körper wirklich tot?

Peter Noble von der Universität Washington hat 2016 einige sehr interessante Forschungen auf dem Gebiet des Lebens nach dem Tod durchgeführt. Er fand heraus, dass bestimmte Gene, genauer gesagt 500 von ihnen, nach dem Tod des Körpers sogar noch aktiver und lebendiger sind als vorher, wobei sie 4 Tage nach dem Tod des Körpers ihren Höhepunkt erreichen. Es scheint also, dass das Gehirn und der Körper noch am Leben sind, auch wenn wir dies als das Ende betrachten. Eine weitere sehr interessante Entdeckung war, dass bestimmte embryonale Gene, die das Gehirn und die Augen entwickeln, nach dem Tod des Körpers erneut aktiviert wurden. Es wurde festgestellt, dass die letzten Zellen, die absterben, Stammzellen sind, die bis zu 17 Tage nach dem Tod des Körpers brauchen, um zu sterben. Dies sind alles sehr interessante Forschungsergebnisse, wenn man weiter über das Phänomen des Regenbogenkörpers liest.

Oft kehren Meister, die den Regenbogenkörper erlangt haben, aus Mitgefühl für ihre geliebten Schüler ein letztes Mal zurück und geben so genannte posthume Belehrungen, die in Form eines letzten Testaments übermittelt werden. Oftmals schwebt der Meister im verklärten Zustand in den Himmel.

Einige Verwirklichungen des Regenbogenkörper nach Überlieferung: Togden Ugyen Tendzin, Khenpo A-chos, im Jahr 1953 verwirklichte Ayu Khandro den Regenbogenkörper. Im Buddhismus wird der Leichnahm 49 Tage liegen gelassen, bevor er den Flammen oder der Luft übergeben wird. Schrumpft in dieser Zeit der Leichnahm zusammen, spricht man von einer teilweisen Realisierung, bleiben nur Haare und Nägel übrig von einer vollständigen Ralisierung. Es heißt, dass sich die körperliche Energie durch Verlassen des realisierten Geistes in die Wellen eines lichtbrechenden Kristalls verwandeln, sich also auch Phänomene wie Regenbogen, Mehrfachregenbochen, Halos zeigen. Manchmal soll an den Hinterbliebenschaften (auch evtl. die aus der Asche der Feuerbestattung) Ringsel wachsen.

Durch einen Schweizer Kontakt erhielt Pater Tiso den Namen des Mönchs, dessen Körper nach seinem Tod verschwunden war: Khenpo A-chos, ein Gelugpa-Mönch aus Kham, Tibet, der 1998 starb. Pater Tiso konnte das Dorf ausfindig machen, das in einer abgelegenen Gegend liegt und in dem Khenpo A-chos seine Einsiedelei hatte. Anschließend begab er sich in das Dorf und führte Interviews mit Augenzeugen von Khenpo A-chos‘ Tod. Er sprach auch mit vielen Menschen, die ihn gekannt hatten.

„Dies war ein sehr interessanter Mann, abgesehen von der Art und Weise, wie er starb“, bemerkt Tiso. „Alle erwähnten seine Treue zu seinen Gelübden, seine Reinheit des Lebens und wie oft er über die Bedeutung der Kultivierung von Mitgefühl sprach. Er hatte die Fähigkeit, selbst den rauesten und härtesten Typen beizubringen, wie man ein wenig sanfter und achtsamer sein kann. Die Anwesenheit dieses Mannes hat die Menschen verändert.“

Tiso interviewte Lama Norta, einen Neffen von Khenpo Achos, Lama Sonam Gyamtso, einen jungen Schüler, und Lama A-chos, einen Dharmafreund des verstorbenen Khenpo A-chos. Sie schilderten das Folgende: „Einige Tage bevor Khenpo A-chos starb, erschien ein Regenbogen direkt über seiner Hütte. Nach seinem Tod gab es Dutzende von Regenbögen am Himmel. Khenpo A-chos starb auf seiner rechten Seite liegend. Er war nicht krank, es schien ihm nichts zu fehlen, und er rezitierte immer wieder das Mantra OM MANI PADME HUM. Den Augenzeugen zufolge wurde sein Fleisch, nachdem sein Atem aufgehört hatte zu atmen, irgendwie rosig. Eine Person sagte, es sei strahlend weiß geworden. Alle sagten, es begann zu leuchten.“

Lama A-chos schlug vor, den Körper seines Freundes in eine gelbe Robe zu wickeln, wie sie alle Gelug-Mönche tragen. Als die Tage vergingen, behaupteten sie, dass sie durch das Gewand hindurch sehen konnten, dass seine Knochen und sein Körper schrumpften. Sie hörten auch schöne, geheimnisvolle Musik vom Himmel und rochen Parfüm. Nach sieben Tagen zogen sie das gelbe Tuch ab, und es blieb kein Körper zurück. Lama Norta und einige andere Personen behaupteten, dass ihnen Khenpo A-chos nach seinem Tod in Visionen und Träumen erschienen sei.

Lama Karma Rinpoches Regenbogen-Körper von 20 cm Größe.

Sogyal Rinpoche schreibt: „Als ich in Indien unterwegs war, besuchte ich mehrere Tempel, die für erleuchtete Meister gebaut worden waren. Was mir an diesen Orten gefiel, war die Tatsache, dass sie alle die friedliche Schwingung der Erleuchtung hatten, aber jeder der Tempel hatte ein anderes Gefühl, wie verschiedene Düfte. Das erinnert mich an das Buch „Liebe ohne Ende, Jesus spricht“ (Ref. 2), in dem Jesus sagt: „Wer du bist, ist Liebe“ und „Nur du kannst so lieben, wie du liebst.“

Die tibetisch-buddhistische Lehre um den Regenbogenkörper zu erlangen, ist nicht nur für ausgewählte tibetische Meister möglich, sondern es ist das evolutionäre Potenzial der Menschen, wenn wir in die Liebe hineinwachsen, die wir sind.

Es gibt eine Studie des Institute of Noetic Sciences, die von David Steindl-Rast und Pater Tiso durchgeführt wird. Der Snow Lion Newsletter berichtet darüber, wie zum Zeitpunkt des Todes bestimmter hoch entwickelter tibetischer Meister, Regenbögen am Himmel erscheinen und der Körper des Meisters in strahlendem Licht verschwindet, wobei oft ein wundersamer Duft freigesetzt wird und manchmal himmlische Musik erklingt. Sowohl Pater Tiso als auch Steindl-Rast betonen, dass diese Erfahrungen nur bei hochentwickelten Individuen auftreten, die Mitgefühl und Liebe verkörpern. Sie vermuten, dass diese Qualitäten eine treibende Kraft der Evolution sind.

Die Methoden dieser Heiligen Transformation können denjenigen eine Hilfe sein, die diese Qualitäten des Gewissens und des Mitgefühls verkörpern möchten und durch ihre Verkörperung die Bestimmung der Seele leben wollen. Die Praxis und der Weg von Jalü mit den Mitteln von Trekchö, Togal & Phowa (und auch andere Praktiken) ist also eine Praxis der Liebe und des Mitgefühl und damit nicht nur für dich allein, sondern ein Weg der Liebe zu allen fühlenden Wesen.

Om Mani Peme Hum
Om Ah Hum Vajra Guru Padma Siddhi Hum

Gebet zur Erlangung des Regenbogenkörpers
Aus der äußerst tiefen Betrachtung der letztendlichen Soheit (Yang Zab)

Namo!
Im Palast der uranfänglich reinen selbstentstandenen Dimension,
bete ich zum Wahrheitskörper des ewigen Lichtes – Amitabha.
Gewährt Euren Segen, auf dass meine Aggregate zum strahlenden Regenbogenkörper werden –
und ich das Reich der Himmelsgeherinnen noch in diesem Leben erlangen möge!

Im Palast der spontan entstandenen Verbreitung – der Sphäre der 5-Lichter –
bete ich zum Körper des höchsten Entzückens – der Versammlung der zornvollen und friedlichen Gottheiten.
Gewährt Euren Segen, auf dass meine Aggregate zum strahlenden Regenbogenkörper werden –
und ich das Reich der Himmelsgeherinnen noch in diesem Leben erlangen möge!

Im Palast des mitfühlenden Gleichmutes bete ich zum magischen Erscheinungskörper der unendlichen Aktivität – Herr und Herrin Orgyen.
Gewährt Euren Segen, auf dass meine Aggregate zum strahlenden Regenbogenkörper werden –
und ich das Reich der Himmelsgeherinnen noch in diesem Leben erlangen möge!

Im heiligen Königreich meines eigenen Körpers, im geheimen Palast der Kanäle, Winde und Tropfen wohnt die erleuchtende Bewusstheit,
welche die Drei Wurzeln umfasst – zornvoll und friedlich und die drei Körper untrennbar – zum Soheitskörper bete ich.
Gewährt Euren Segen, auf dass meine Aggregate zum strahlenden Regenbogenkörper werden –
und ich das Reich der Himmelsgeherinnen noch in diesem Leben erlangen möge!

Im absoluten Palast des ungehinderten Eigenglanzes bete ich zum Wurzelguru: der Natur meines eigenen Geistes –
gewährt Euren Segen, auf dass ich erkenne, dass meine Aggregate der strahlende Regenbogenkörper sind –
und ich das Reich der Himmelsgeherinnen schon in diesem Leben erobert habe!

(Enrico Kosmus – LINK>> )

 

Quellen:
https://www.rigpawiki.org/
https://soonyata.home.xs4all.nl/sorubasamadhi.htm
http://tibetanbuddhistencyclopedia.com/en/index.php/Attainment_of_Rainbow_Body
http://therainbowbody.blogspot.com/2017/06/the-tibetan-rainbow-body-photographs.html
Mengak dé section of Dzogchen: Note 7 from The Tibetan Book of Living and Dying: Through the practice of tögal, an accomplished practitioner can realize the three kayas in one lifetime (see ‚Chapter 21, The Universal Process‘). This is the fruition of Dzogchen.
Sogyal Rinpoche, The Tibetan Book of Living and Dying, revised and updated edition (HarperSanFrancisco, 2002), page 171.
Jamgön Mipham, White Lotus, translated by the Padmakara Translation Group (Boston and London: Shambhala, 2007), ‚An explanation of the Seven-Line Prayer according to the innermost, secret Great Perfections, the Heart-Essence of Luminosity‘, pages 65-73.
Ringu Tulku, The Ri-me Philosophy of Jamgön Kongtrul the Great (Boston & London: Shambhala Publications, 2006), pages 257-282.
Tsele Natsok Rangdröl, ‚Tögal‘ in Quintessential Dzogchen, translated & compiled by Erik Pema Kunsang and Marcia Binder Schmidt (Boudhanath, Hong Kong & Esby: Rangjung Yeshe Publications, 2006), pages 244-247.
Tulku Thondup, The Practice of Dzogchen (Ithaca: Snow Lion, 1989), pages 73-76.
Trage dich hier ein um, die Info zu erhalten, wann der nächste Kurs stattfindet!
Ich bin

Enter your details below and we’ll send you the access to a free session about Kundalini with Swami Ishan instantly.

You’ll also receive the info when the next course starts.

Please check your email inbox for the confirmation email with the free session!

error: Alert: Content is protected !!