SAMHAIN – 1.11.2020

Samhain/Allerheiligen ist die Zeit unserer Vorfahren zu gedenken. Ohne sie gäbe es uns nicht.
Wie im Film Avatar, in dem es den Baum der Seelen, Eywa gibt. Er ist hoch gewachsen und besitzt eine breite, vielfach verästelte Krone mit langen, rosa leuchtenden, zweigähnlichen Fortsätzen. Diese Fortsätze sind neuronale Strukturen und über sie, erhalten die Wesen Zugang zu Eywa und auch zu den Erinnerungen ihrer in Eywa fortlebenden Ahnen.
 
Samhain ist das Fest der Verstorbenen, der Wesen aus der Unterwelt, des Jahreswechsels und des ungeborenen Lebens. Dieses Ahnenfest beginnt am Abend des 31. Oktober und im Christentum ist es die Nacht auf Allerheiligen am 1. November. Mit Samhain beginnt die dunkle Jahreszeit.
In dieser Zeit werden wir uns bewusst, das wir Teil eines größeren Ganzen sind und denken an unsere Vorfahren. Alles was in unserer Ahnenlinie passiert ist, prägt unser Jetzt und manifestiert unsere Zukunft, bewusst oder unbewusst. Deine Person ist eingebunden in den unendlichen Fluß der Seelen im Rad der Zeit.
 
Karma, ist Resultat und Konsequenz, all unserer vollbrachten und unvollendeten Taten in der Vergangenheit. Im Geflecht von Raum und Zeit sind wir eingebunden mit unserem Karma, als Person, Familien, Volk, und Menschheit.
 
Wenn du dich mit deinen Ahnen auseinandersetzt, kümmerst du dich auch gleichzeitig um dein Familienkarma. Unsere Aufgaben, Ziele, Prüfungen, Sinn im Leben könne wir uns ansehen und haben die Chance etwas weiterzuentwickeln und auf ein höheres Level zu bringen. Etwas was unsere Eltern, Vorfahren vielleicht nicht zu enden bringen oder vervollkommnen konnten.
Auf der geistigen Ebene ist wirklich alles miteinander verbunden, Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, der Kosmos. Werde dir über die Wechselwirkung bewusst und erkenne sie an.
 
Alle Kulturen pflegten den Kult um die Ahnen, weil sie wussten, das Kraft und Stärke, ein reiches Leben voller Segen, Liebe und Fruchtbarkeit aus einer UNGEBROCHENEN Ahnenlinie kommt.
 
WAS DU AN SAMHAIN TUN KANNST:
 

DAS ESSEN

Bereite eine Mahlzeit für die Familie zu, wobei der Schwerpunkt auf Obst, Gemüse und, falls vorhanden, Wildfleisch liegt. Serviere auch einen Laib dunkles Brot wie Roggen oder Pumpernickel sowie Apfelmost oder Wein. Schmücke den Esstisch mit Kerzen und herbstlichen Gegenständen. Betrachte den Esstisch als einen heiligen Platz.
Richte einen Platz am Tisch für die Menschen in der geistigen Sphäre ein und serviere ihnen die verschiedenen Portionen der gesamten Mahlzeit. Während der gesamten Mahlzeit teile mit den Toten zu teilen.
 

DIE NATUR

 
Mach einen meditativen Spaziergang in der Natur in der Nähe deines Hauses. Betrachte und kontempliere die Farben, Gerüche und Geräusche der Jahreszeit. Erlebe dich selbst als Teil des Lebenskreises und denke über Tod und Wiedergeburt als wichtigen Teil der Natur nach. Sammle einige Naturgegenstände und verwende sie, um dein Zuhause zu verschönern.
 

DER FRIEDHOF

Eine weitere Möglichkeit, den Tod von Familienangehörigen und Freunden zu ehren, ist der Besuch und die Pflege ihres Grabes auf dem Friedhof. Ruf Erinnerungen wach und überlege, wie der geliebte Mensch in dir weiterlebt. Platziere eine Darbringung wie frische Blumen, getrocknete Kräuter (Rosmarin ist eine gute Wahl) oder frisches Wasser. Falls du nicht auf den Friedhof gehen kannst, zünde eine Kerze für jeden lieben Verstorbenen an.
 

KONTAKT MIT DEN TOTEN

 
Samhain  wird als eine Zeit mit wenig Distanz zwischen den Lebenden und den Toten angesehen. Wenn es jemanden auf der anderen Seite gibt, mit dem du kommunizieren möchtest, ist jetzt eine ausgezeichnete Zeit, um eine Séance abzuhalten.
 

REFLEKTIERE DEIN LEBEN

 
Reflektiere über dich und dein Leben im vergangenen Jahr. Betrachte Tagebücher, Planer, Fotos, Blogs und andere Notizen, die du erstellt hast. Denk darüber nach, wie du gewachsen bist, denk an deine Leistungen, Herausforderungen, Abenteuer, Reisen und an das, was du gelernt hast. Meditiere. Schreibe rückblickend über dein vergangenes Jahr in ein Tagebuch. Es ist Zeit für die Innenschau.
 
 
So wurde die Zeit im Winter genutzt um das alte Ich zu transformieren und auf der geistigen Ebene sich zu reinigen, um im Frühling gestärkt wieder in die Welt zu ziehen.
In der Nacht auf Samhain entzündeten die Menschen lodernde Feuer auf den Hügeln als Symbole für die Sonne. Die Flammen sollten vor der Macht der eisigen Winterkälte schützen und gleichzeitig reinigende Kräfte entfachen. Menschen und Tiere zogen oft durch brennende Feuer hindurch, um das Ritual der Reinigung zu vollziehen.
Orakelräucherungen und Kaltauszüge aus Fliegenpilzen erleichtern den Kontakt mit den Ahnen.
Du bist niemals allein und dein Wirken im großen Weben der Welt und des Universums ist Verantwortung und Glück zugleich.
Wenn du an deiner Ahnenlinie arbeiten möchtest, kannst du mich gerne kontaktieren!
 
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