Maithuna – ein tantrisches Ritual #1

Die Berührung in der Sexualität, Sex zu haben –  auch guten – ist keine Gewähr dafür, dass sich in der Vereinigung selbst die Verschmelzung der Partner ereignet.

Die Lust des göttlichen Körpers

Das Annehmen deiner eigenen Sexualität, lässt dich nicht nur flüchtige Blicke auf innere göttliche und ekstatische Zustände erhaschen, sondern du bringst dadurch auch deine Seele zum Ausdruck und heilst deine Wunden.

Falsche Konditionierung, körperliche Scham, Selbstverleugnung und Selbsthass entstanden, weil wir unseren Körper nicht immer als den heiligen Tempel gesehen haben, und wir ihn auch nicht beachtet haben.


Tantra wird in der westlichen Welt meist falsch verstanden. Es ist ein weites Feld spiritueller Praxis und Philosophie, bei dem es darum geht, dass man durch ein gewöhnliches Leben und dessen Erfahrungen lernt, wie man die ihnen innewohnenden Energien, zum Zweck der eigenen Transformation und Erleuchtung nutzen kann. Eine tantrische sexuelle Erfahrung ist hier weder ausschweifend oder zügellos. Sie ist in sich ruhend und ganz still, ganz aufmerksam und bewusst.

Diejenigen die zum ersten Mal mit Tantra in Berührung kommen, denken sich oft hier geht es um körperliche Berührung, Yoni-, Lingammassage. Sie wissen noch nicht, dass dies eingebettet wird in einen yogisch-tantrischen Weg, dies unterstützend wirken und nicht bedürftige Anhaftungen erzeugen sollte. Alles andere würde dich zum/zur BettlerIn machen. Eines der Yamas ist Aparigraha: nicht anhaften, nicht besitzen wollen, nicht gierig sein. Du wirst nicht MEHR mit Tantra,..du wirst weniger. Weniger Ego, weniger wollen,..aber mehr Sein, mehr inneres Erfüllt-Sein, eine innerlich verwurzelte Ruhe und Frieden, die Freiheit Liebe auf vielen Ebenen wahrzunehmen und eine Leerheit aus der das Leben jeden Moment neu entsteht.

Für das erste echte und richtige Maithuna Ritual bereitet man sich Monate, wenn nicht Jahre vor.

Davor ist der erste Schritt das tantrische Selbstliebe Ritual (Hier klicken um mehr zu erfahren), indem du lernst, deinem orgasmische Energie in deinem Körper zu vermehren, zu kultivieren. Erst danach macht es überhaupt erst Sinn ein Maithuna Ritual unter Anleitung –  sprich alle Schritte und der Ablauf werden vorher festgelegt und besprochen – durchzuführen. Der Sinn eines Maithuna Rituals ist am Weg zur Erleuchtung einen weiteren Schritt zu gehen und nicht es einfach zu tun, weil man horny ist.

Heutzutage gibt es verschiedene TantralehrerInnen und Schulen, die sich auf verschiedene Traditionen berufen. Ich würde hier gerne Regina Heckert zitieren, die das Maithuna Ritual in ihrem Institut nicht anbietet. Sie schreibt:

“Unsere heutigen Tantraseminare dauern in der Regel ein paar Tage. Wer ein Jahrestraining besucht, geht einen längeren tantrischen Weg. Dieser reicht in der Regel aus, um festgefahrene Strukturen und Muster im Bereich Liebe, Sexualität und Partnerschaft aufzubrechen und zu einem freieren L(i)eben zu führen. Die für Maithuna nötigen Grundlagen jedoch können auf diese Weise nicht erlangt werden. Sie benötigen eine intensive tägliche spirituelle Praxis.

Wird diese langjährige innere Vorbereitungsarbeit nicht geleistet, verkommt Maithuna zu einer Art besseren Swingerclubs. Anstatt beseligende innere Erfahrungen zu machen, können Verletzungen, großer seelischer Schaden, Angst und Schrecken entstehen. Genau aus dem Grund gab es in der Tantratradition fachkundige Meister/innen, die genau den Reifegrad eines tantrischen Schülers einschätzen und die möglichen Stufen der Einweihung festlegen konnten.

Ich selbst habe in Seminaren schon einige Frauen auffangen müssen, die irgendwo angebliche Maithuna Rituale mitgemacht und viele Jahre danach noch nicht verarbeitet hatten. Die Anweisung, sich mit beliebigen Männern in einer Gruppe zu vereinigen, hat bei weitem alles überstiegen, was für ihre Entwicklung sinnvoll und möglich war. Statt einem Hauch von Erleuchtung sind Abscheu und Ekel in ihre entsetzte Erinnerung eingraviert.

Immer noch bin ich eine, die sich dafür einsetzt, kleine tantrische Brötchen zu backen und Schritt für Schritt miteinander die tantrische Achtsamkeit zu entfalten. Es gibt viel wegzuräumen an Ängsten, Verletzungen, Sehnsüchten und Kümmernissen auf dem Weg zu innerer Freiheit und ehrlicher Liebesfähigkeit. Tiefe und anrührende tantrische Erfahrungen säumen wie Gnadengeschenke den manchmal nicht leichten Weg, der in immer mehr Tiefe und hin zu einem authentischen und wachen Leben führt.

Letztendlich braucht der tantrische Pfad nicht das sexuelle Vereinigungsritual, besonders nicht, wenn es von Unwissenden praktiziert und verunglimpft wird. Auch im stillen Kämmerlein, beim Betrachten einer Blume oder in einem Blick von Herz zu Herz kann das All-Eine aufblitzen. Zudem vertrete ich die Meinung, dass für die meisten von uns inmitten in der Irrungen und Wirrungen der irdischen Schicksale Erleichterung statt Erleuchtung schon mehr als genug ist.“ Hier geht es zur Website von Regina Heckert >>

Im Endeffekt entscheidest du für dich und übernimmst in jeder Situation für dich Verantwortung, ob du mit deinen bisherigen Erfahrungen bereit bist, diesen Weg zu gehen.

Und egal, ob ein/e  “LehrerIn” dir vorschlägt, oder dir sagt: “Das ist die Voraussetzung, wenn du bei mir lernen willst.”…am Ende des Tage mußt du mit der Erfahrung umgehen können. Einige LehrerInnen versuchen mit ihrem Angebot die Schüler auf den gleichen Nenner zu bringen um so, mit jenen fortgeschritten weiterarbeiten zu können.

Die aufgestellten Anforderungen können für die eine Person passen, die andere braucht Modifikationen.

Ist der/die LehrerIn nicht bereit auf den Schüler einzugehen, muß man für sich selbst überprüfen, ob es das Wert ist, die innere Wahrheit zu übergehen,..um dazuzugehören oder auch um sofort in der Praxis weiterzugehen.

Ich schaue mir immer ganz gern die Bäuche der LehrerInnen an. Der Solarplexus ist das Zentrum für Persönlichkeit, Selbstsicherheit, Willen, Macht, Handeln, Kontrolle und auch niedrige Frequenzen des Verstandes. Des weiteren liegt Vishnu Granthi zwischen dem Herzchakra und dem Solarplexus. Ist ein/e LehrerIn erwacht kann es dennoch sein, dass Vishnu Granthi nicht durchdrungen wurde. Das Verhalten der/des LehrerIn kann dies dann zeigen in Form von Macht oder Kontrolle ausüben und auch in narzisstischen Tendenzen mit Ausschließlichkeiten.
Blog dazu: https://onevision.academy/granthis

Im tantrischen Erlebnis der Vereinigung dem Maithuna, gibt es viele Meditationen und Rituale, bevor tatsächlich eine körperliche Vereinigung stattfindet.

Diese Vorbereitungen dienen auch dazu die Verbindung und Intimität der Liebenden zu stärken. Spielerisch erkunden die Partner zwanglos und ohne (Zeit-) Druck ihre Körper, Rollen und Vorlieben. Und auch um Bewußtheit und Achtung für die Vereinigung zu erschaffen. Es wird nach einer vollkommenen Verbindung von Körper und Bewusstsein gesucht, um die eigenen persönlichen Begrenzungen zu überschreiten und in einen Raum einzutreten, denn die beiden Partner um und zwischen sich erzeugt haben. Es findet hier während der Vereinigung kaum körperliche Bewegung statt, sondern es geht mehr um ein Fließen von pranischer Energie.

Die aufgestellten Anforderungen können für die eine Person passen, die andere braucht Modifikationen.

Ist der/die LehrerIn nicht bereit auf den Schüler einzugehen, muß man für sich selbst überprüfen, ob es das Wert ist, die innere Wahrheit zu übergehen,..um dazuzugehören oder auch um sofort in der Praxis weiterzugehen.

Ich schaue mir immer ganz gern die Bäuche der LehrerInnen an. Der Solarplexus ist das Zentrum für Persönlichkeit, Selbstsicherheit, Willen, Macht, Handeln, Kontrolle und auch niedrige Frequenzen des Verstandes. Des weiteren liegt Vishnu Granthi zwischen dem Herzchakra und dem Solarplexus. Ist ein/e LehrerIn erwacht kann es dennoch sein, dass Vishnu Granthi nicht durchdrungen wurde. Das Verhalten der/des LehrerIn kann dies dann zeigen in Form von Macht oder Kontrolle ausüben und auch in narzisstischen Tendenzen mit Ausschließlichkeiten.
Blog dazu: https://onevision.academy/granthis

Im tantrischen Erlebnis der Vereinigung dem Maithuna, gibt es viele Meditationen und Rituale, bevor tatsächlich eine körperliche Vereinigung stattfindet.

Diese Vorbereitungen dienen auch dazu die Verbindung und Intimität der Liebenden zu stärken. Spielerisch erkunden die Partner zwanglos und ohne (Zeit-) Druck ihre Körper, Rollen und Vorlieben. Und auch um Bewußtheit und Achtung für die Vereinigung zu erschaffen. Es wird nach einer vollkommenen Verbindung von Körper und Bewusstsein gesucht, um die eigenen persönlichen Begrenzungen zu überschreiten und in einen Raum einzutreten, denn die beiden Partner um und zwischen sich erzeugt haben. Es findet hier während der Vereinigung kaum körperliche Bewegung statt, sondern es geht mehr um ein Fließen von pranischer Energie.