EO-FLOW

#01
VORBEREITENDE ÜBUNGEN: Blockaden testen und lösen
Energie Wahrnehmungs- & Aufbau Übungen
#02
Neurogenes Zittern – Energie-Streichungen
Geheimes Yantra , Mantra und Meditationspraxis zum Aufsteigen lassen sexuellen Energie
#03
Swami Ishan -Panchagni Vidya
Vorbereitende Übungen
Erste Anleitung zum Energie Orgasmus Flow
#04
Meditationen Heart-Dearmouring
Ashvini Mudra
Kechari Mudra
Tantrischer Energiekreislauf
Yogischer Atem-Schritt 1
#05
Zweite Anleitung zum Energie Orgasmus Flow
Tantrischer Energie-Kreislauf Vertiefung
Drüsenaktivierung 
#06
Dritte Anleitung zum Energie Orgasmus Flow
Abschluß – Fragen und Antworten
BONUS: BINDU CHAKRA

SESSION 5

01 Verklärung und Präsenz

02  Erklärung und Anleitung 2 Schlangen
(Hochgezogener yogischer Atem Schritt 2)

03  Zusatz zur Übung der "Zwei Schlangen"

04  Drüsenaktivierung

05 Tantrischer Energiekreislauf
In Session 4 hatten wir schon den tantrischen Energiekreislauf. Hier noch einmal ein  bisschen anders erklärt.

Erklärung und Anleitung

Tantrischer Energiekreislauf

06 Energie Orgasmus Anleitung 2
Versuche die Anleitung der zwei Schlangen in diese Anleitung zu integrieren.

SESSION 6

01 Die Ringmuskeln
Versetze dich in einen harmonischen, körperlichen Zustand, bevor du die 3 EO-FLOW Anleitung machst.

02 Energie Orgasmus Anleitung 3
Kombiniere die 2 Schlangenatmung mit dem Flow der Chakren
Du kannst die Anleitung mit oder ohne Musik machen. In dem Audio/Video sage ich  ab wann du die Musik einschalten kannst.

BINDU CHAKRA

..In den meisten Yoga Büchern wird Bindu Chakra überhaupt nicht erwähnt, während es im Tantra Yoga eine große Bedeutung hat. Dieses Energiezentrum schläft, aber wenn es erweckt wird, beginnt es zu fließen bzw zu tropfen. Es bewirkt erstaunliches und ist ein Gesundheitszentrum, dass zu psychischer und geistiger Gesundung verhilft. Es beruhigt die Emotionen und verhilft zu Harmonie und Wohlgefühl. Mit Hilfe des Bindu Chakras können wir Hunger und Durst kontrollieren, und ungesunde Essgewohnheiten überwinden.

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Das Feuer des Manipura Chakra ist eine heilige Kraft. Es ist die Flamme des Lebens, in welchem der Yogi nicht nur die Speisen sondern auch seine bewusste Atmung "Pranayama" opfert.  Der Nachteil des Feuers im Manipura Chakra ist, dass es unterschiedslos alles verbrennt. So wird auch der Nektar AMRITA, den das Bindu Chakra produziert, und der imstande ist den Alterungsprozess zu verlangsamen und die körperliche Gesundheit und Jugendlichkeit zu erhalten, im Manipura Chakra verbrannt, ohne dass dieses wertvolle Lebenselixier genutzt werden kann.

Das BINDU Chakra liegt am Hinterkopf unter dem Haarwirbel. Sein Symbol ist die Mondsichel in Verbindung mit dem Mond als Spender des Nektars. Der Mond ist ein Symbol für Vollkommenheit, Nektar und Energie. Vom Mond empfängt die Natur lebenserhaltendes Prana, dass alles wachsen und gedeihen lässt. Für das Wachsen der Pflanzen und Reifen der Früchte ist nicht nur die Sonne nötig, sondern auch das Mondlicht.

Die Drüse die mit dem Bindu Chakra in Verbindung steht, ist der Hypothalamus, welcher ein Teil des Zwischenhirns ist. Anatomisch gesehen, befindet es sich an der Verbindungsstelle des Hinterhauptknochen mit dem seitlichen Schädelknochen. Im Haarwirbel wird die Einström-Richtung der kosmischen Energie gut sichtbar. Manche Menschen besitzen sogar zwei Haarwirbel, was auf das Vorhandensein von zwei Energiezentren hinweist. Diese Menschen besitzen oft viel Vitalität und Schaffenskraft, können aber auch zu Hyperaktivität und Nervosität neigen. Die hier gezeigten Übungen helfen, wieder in die Ruhe und in einen normalen Energiefluss zu kommen. Menschen die Atemübungen, wie den Feueratem oder generell Pranayama praktizieren, tun gut daran mit den folgenden Übungen die Energiekanäle zu harmonisieren.

Auch bei Depressionen, Nervosität, Angstgefühlen und Beklemmung in der Herzgegend, kann die Konzentration auf das Bindu Chakra helfen.

ÜBUNG:

Drücke mit deinem Fingernagel auf deinem Hinterkopf auf den Punkt, an dem das Bindu Chakra bei dir zu finden ist. Dieser leichte Druck sollte ein spontanes Glücksgefühl hervorrufen, dass du auch im Herz spürst.

Streiche mit sanften kreisenden Bewegungen über das BINDU Chakra und bemerke wie du dich innerlich beruhigst. Du kannst dabei auch Sandelholzpaste oder Öl verwenden.

Bindu bedeutet Punkt oder Tropfen. Es gibt die Legende vom Quell der ewigen Jugend und wer denkt nicht ab einem gewissen Alter daran, diesen Quell zu finden?

Es gibt einen wahren Kern, der in dieser Legende enthalten ist.

Das Bindu Chakra ist eines der geheimnisvollsten und außergewöhnlichsten Energiezentren die im Menschen vorhanden sind. Das Besondere am Bindu Chakra ist das Hervorbringen von Amrita, dem Nektar der Unsterblichkeit.

Wenn Bindu Chakra aktiviert wird, wird auch die mit diesem Zentrum verbundene Zirbeldrüse aktiviert. Diese schüttet dann ein Hormon aus, dass wie ein Jungbrunnen auf Körper und Geist wirkt. Deshalb wurde ihm von den  Yogis der Name Amrita verliehen. In den alten Schriften heißt es, dass ein einziger Tropfen ausreicht um Verstorbene wiederzubeleben.

Es gibt Yogis die keinerlei Nahrung zu sich nehmen und sich ausschließlich von der Energie des Bindu Chakras ernähren. Würden wir wissen, wie wir das Bindu Chakra nutzen könnten, würden wir uns einer vollkommenen Gesundheit erfreuen. Leider wird dieses Amrita normalerweise im Feuer des Manipura Chakra verbrannt, bevor es eine Wirkung hat.

Durch bestimmte Yogaübungen kann es uns jedoch gelingen, den Nektar im Halschakra aufzuhalten und dem Körper zuzuführen. 

In der Gherana Samhita Vers 28 bis 30 steht geschrieben:  "Die Sonne befindet sich im Nabel und der Mond im Kopf. Der Nektar der vom Vollmond kommt, wird von der Sonne verzehrt und so wird die Lebenskraft aufgebraucht."

Die Sonne steht für das Manipura Chakra (Magen, Solarplexus) und der Mond für das BINDU Chakra. Die alten Yogis suchten daher nach Methoden den Nektar aufzufangen und dem Körper wieder nutzbringend zuzuführen. Sie fanden heraus, dass dies mit Hilfe des Vishuddi, des Halschakras und der Zunge kontrolliert werden kann. Auch die Zunge besitzt Energiezentren und hat eine Verbindung zu verschiedenen Körperteilen und Organen.

Im Halschakra wirkt Udana Prana als eine der fünf Haupt Pranas (Vayus). Es aktiviert die Muskeln im Bereich des Kehlkopfes und steuert so die Aufnahme und das Hinunterschlucken der Nahrung. Udana Prana leitet Energie auch zum Kopf.  Da nun der Nektar im Halschakra festgehalten wird und Udana Prana auf ihn einwirkt wird der Nektar in Schwingung versetzt. Gelingt es dann den Nektar mit der Zunge aufzufangen und langsam aufzunehmen, verbreitet sich die Wirkung von dort aus, über alle Energiekanäle im Körper.

Das Mantra des BINDU CHAKRAS:

ASOTO MA SAT GAMAYA
TAMASO MA JYOTIR GAMAYA
MRITYOR MA AMRITAM GAMAYA

Führe uns von der Unwirklichkeit zur Wirklichkeit.
Führe uns von der Dunkelheit zum Licht.
Führe uns vom Tod zur Unsterblichkeit.

MUDRAS & BHANDAS

Folgenden drei Übungen sind UJJAYI PRANAYAMA mit KHECHARI MUDRA und JALANDHARA BANDHA. Das Ziel ist es, sie während der Asanas zu praktizieren. Nimm dir Zeit uind guck dir einfach an, was für dich funktioniert. Ganz wichtig: Du kannst nichts falsch machen. Die Anleitungen sind einfach gehalten und mit der Zeit wirst es leichter.

KECHARI MUDRA

Die Zunge wird hier so weit wie möglich nach hinten gerollt, bis die Zungenspitze tief in den Rachenraum hinein reicht. Auf diese Weise kann der Nektar aufgefangen werden. Um die Zunge so weit nach hinten zu biegen, ist Übung notwendig. Man kann die Zungenbänder vorsichtig dehnen oder die Zunge durch sanftes ziehen etwas verlängern, sodass die Zungenspitze schließlich beim zurückrollen bis hinter das Gaumenzäpfchen reicht.

Eine Verstärkung der Wirkung wird durch Ujjayi Pranayama und Jalandhara Bhanda (Kinnverschluss) erreicht.

UJJAYI PRANAYAMA

Ist eine Atemtechnik mit Konzentration auf den Atemvorgang im Kehlkopf. Der Kehlkopf wird verengt sodass die Luft von durchstreichen ein leises Geräusch wie im Tiefschlaf erzeugt.

- Du atmest durch deinen Mund ein und aus.Wenn du ausatmest spannst du die hintere Seite deiner Kehle an, sowie wenn du flüsterst.
- Bei der Ausatmung flüstere leise Aaaah. Tu so, als ob du ein Fensterglas anhauchst. Wenn du das tust, richte die Aufmerksamkeit auf die Muskeln, die sich hier anspannen.
-  Sobald du diese Muskeln spürst, lasse sie auch bei der Einatmung angespannt.
- Danach schließt du den Mund und beginnst durch die Nase zu atmen, hältst jedoch die Anspannung an den Muskeln in der Kehle. Manche sagen, es entsteht ein Ocean Sound, ein Geräusch wie am Meer.

- Beginne mit max. 5 Minuten am Anfang.
Keine  Ujjayi Atmung bei Asanas wie Krieger II (Virabhadrasana II) oder Adho Mukha Svanasana, alle anderen sind ok.

Mit Jalandhara Bhanda wird der Fluss der Energie kurzzeitig unterbrochen und das Prana im Kehlkopf festgehalten.

 JALANDHARA BHANDA

Jalandhara Bandha ist eine stark wirksame Energietechnik, die gewisse Herausforderungen für die Halswirbelsäule hat.  Jalandhara Bandha macht die Wirbelsäule im Hals länger. Dadurch fließt das Prana verstärkt durch Sushumna, die feinstoffliche Wirbelsäule fließt. Jalandhara Bandha ein Verschluss und gleichzeitig eine Öffnung.

Man bewirkt einen Kinnverschluss, Kehlverschluss und damit eine Kontraktion (Bandha) im Kehlbereich. Sie ist eine wichtige Praxis im fortgeschrittenen Pranayama. Man kann Jalandhara Bhanda kombinieren, um sie noch wirksamer zu machen. Hier zeige ich nur die Basisübung.

ANLEITUNG: Ziehe die Kehle zusammen, wie in Ujjayi Pranayama beschrieben. Atme sehr tief ein und halte den Atem (Kumbhaka) an. Drücke das Kinn fest gegen die Brust. Es kann sogar sein, dass du das Schlüsselbein mit dem Kinn berührst.
Es bewirkt, dass das Prana in die richtige Bahn gelenkt wird. Dann atme aus und wiederhole Jalandhara Bhanda einige Male.

ASANAS

Zusätzlich zu diesen Asanas wäre noch SHIRSHASANA (bitte nur unter der Anleitung eines erfahrenen Yoga Lehrers/Lehrerin lernen), SUPTA VAJRASANA (Fersensitz mit Rückenbeugung) und VRIKSHASANA (Baum) interessant.

In allen genannten Asanas kann gleichzeitig UJJAYI PRANAYAMA  und Kechari Mudra ausgeführt werden. Die Konzentration richtet sich auf das Bindu Chakra.

SARVANGASANA  (Schulterstand) - Die Königin der Asanas
„Die Bedeutung von Sarvangasana kann nicht genug betont werden. Es ist eine der größten Wohltaten, die der Menschheit von unseren alten Weisen überliefert wurde.”B.K.S. Iyengar, Licht auf Yoga

- Du liegst auf dem Rücken und hebst sodann kontrolliert deine Beine über die Hüfte. Nutze die Hebelkraft von Armen, Bauch und Rückenmuskulatur, um dein Becken nach oben zu bringen.
- Lege deine Handflächen auf Höhe des Brustkorbs an den Rücken und stütze damit die Haltung.
- Verlagere dein Gewicht auf deine Schultern und strecke deinen Körper in die Höhe. Der Rücken und die Beine sollten so gerade sein wie möglich.
- Deine Zehen streben Richtung Erde. Beobachte deinen Atem: Er sollte ruhig fließen.

Achtung: Auf der Halswirbelsäule sollte kein Gewicht lasten, und den Kopf darfst du in dieser Position nicht drehen.

Während der Periode und der Schwangerschaft oder bei Bluthochdruck, Netzhautablösung, Osteoporose und Arthritis sollte kein Schulterstand geübt werden. Bei falscher Ausführung ist das Risiko einer Halswirbelverletzung vorhanden. Übe diese Asana daher  unter Anleitung oder wenn du dir mir der Ausführung sicher bist.

Vorbereitung & Abwandlungen

Das Polster unter dem Nacken: Wenn du Probleme mit dem Nacken hast oder dein Schulterbereich nicht flexibel genug ist, kannst du deine Schultern auf gefalteten Decken polstern. Positioniere dich so, dass deine Schultern auf Höhe der Deckenkante liegen. Dein Kopf liegt somit, leicht abschüssig, auf dem Boden. Damit stellst du sicher, dass auf deiner Halswirbelsäule kein Gewicht lastet.

VIPARITA KARANI

Hier stützt du deine Hüfte mit deinen Händen und verringerst so den Druck, der auf deinen Schultern lastet.

Du kannst auch ein Meditationskissen unter dein Gesäß legen und die Füße gegen die Wand lehnen. Auch so erfährst du die positiven Eigenschaften der Sarvangasana, die Anstrengung ist jedoch weniger. Diese Variante ist auch für Schwangere geeignet.

SHASHANKASANA - Hase

Setze dich in Vajrasana hin und bei der Einatmung hebe beide Arme über den Kopf. Beim Ausatmen beuge deinen Oberkörper und deine Arme mit einem geradem Rücken nach vorn, bis Arme und Stirn den Boden berühren. Das Gesäß bleibt auf den Fersen.

Atme normal, entspanne den ganzen Körper, besonders die Schultern, den Nacken und den Rücken.

Mit einer Einatmung hebe den geraden Rücken und die gestreckten Arme wieder hoch. Ausatmend kommst du in die Ausgangsposition zurück.

Wiederhole die Asana einige Male und spüre bewußt die Wirkung der Atembewegungen auf die Wirbelsäule.

Shashankasana verbessert die Durchblutung des Kopfes und hat eine positive Wirkung auf die Augen und die Gehirntätigkeit. Hilft gegen Müdigkeit, Nervosität und Depressionen. Wirkt beruhigend und fördert die Konzentration. In dieser Position entspannt sich der ganze Rücken. Die Bauchatmung wirkt wie eine sanfte Massage der Verdauungsorgane.

Achtung: Bei Bluthochdruck, erhöhtem Augendruck oder bei Schwindel soll diese Asana nicht durchgeführt werden.

SUMERU ASANA (Berg)

Presse im Liegestütz mit den Händen fest in den Boden und schiebe dein Gesäß nach oben. Schiebe deine Fersen dann aktiv nach unten-hinten und versuche, sie in Richtung Boden zu bringen.
Wenn die Dehnung in den Beinrückseiten zu intensiv ist oder es sich unangenehm im unteren Rücken anfühlt, beuge die Knie.
Achte darauf, dass die Schultern entspannt, also: weit weg von den Ohren, sind. Ziehe die Schulterblätter aktiv auseinander. Der Nacken ist entspannt, der Blick geht zwischen die Füße.

Verweile und halte die Position so lange du kannst.

MATSYASANA (Fisch)

- Lege dich auf den Rücken. Die Beine sind geschlossen und ausgestreckt.
- Schiebe deine Arme unter den Rücken, sodass die Handflächen unter deinem Gesäß auf dem Boden aufliegen und die Ellbogen dicht zusammen kommen.
- Beim Einatmen hebst du den Oberkörper und den Kopf an. Der Blick ist nach oben gerichtet und das Gewicht liegt auf Ellbogen und Unterarmen.
- Mit der Ausatmung legst du den Hinterkopf wieder auf dem Boden ab.

- Das Gewicht deines Oberkörpers bleibt dabei auf den Armen, sodass der Nacken Raum hat und die Belastung nicht zu groß ist.

- Um aus dem Fisch heraus zu kommen, hebe mit der Einatmung wieder den Kopf und mit der Ausatmung legst du den Rücken wieder auf dem Boden ab. Befreie dann die Arme vom Körpergewicht und spüre einige Atemzüge lang der Wirkung der Asana nach.

Matsyasana öffnet das Herz und emotionale Spannungen, die sich oft um Herz und Solarplexus legen, werden abgebaut. Der Fisch gibt ein Gefühl der Freiheit, der Offenheit und der Freude.

Um die Halswirbelsäule so wenig wie möglich zu belasten, solltest du deine Bauchmuskeln anspannen, während du deinen Brustkorb anhebst. Auf diese Weise werden nicht nur Kopf und Nacken, sondern auch die Arme beansprucht.

Kein Fisch bei: Problemen im Bauch-, Nacken- und Leistenbereich, Schmerzen in der Halswirbelsäule, Schwindel, Kopfschmerzen/Migräne, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit

BHUNAMANASANA (Erdengruß)

- Setze dich in den Langsitz. Dein Rücken ist gerade und entspannt, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln.
- Einatmend hebe die gestreckten Arme in Schulterhöhe nach vorn. Ausatmend neige den Oberkörper mit geradem Rücken ein wenig nach hinten und drehe dich nach links.
- Stütze die Hände hinter dem Körper ab und bringe die Stirn zum Boden. Beine und Körper bilden eine Linie.
- Hebe die rechte Beckenhälfte so wenig wie möglich vom Boden ab.

- Einatmend komme mit gestreckten Armen wieder nach vorn.
-  Ausatmend kehre in die Ausgangsposition zurück.
-  Führe die Übung auch zur anderen Seite durch.

Diese Asana hat eine Wirkung auf die Brustwirbeln und kräftigt die Brustmuskulatur. Sie entspannt außerdem die tiefe Rückenmuskulatur und hält die Wirbelsäule elastisch.

Achtung: Bereitet die Übung in den Schultern Schmerzen, so kann ein Ellbogen auf den Boden gelegt werden.

MEDITATION UND ÜBUNG

ÜBUNG: Lasse 1 bis 2 Liter lauwarmes Wasser über das Bindu Chakra fließen. Mach dies am besten am Morgen mit einem Wasserkrug oder unter der Dusche. Singe dabei fünfmal das Gayatri Mantra:

OM BHUR BHUVAH SVAH TAT SAVITUR VARENYAM
BHARGO DEVASYA DHIMAHI DHIYO NAH PRACHODAY AT

Lass uns meditieren über das wunderbare und Segens voller Licht des Göttlichen, das in unseren Herzen lebt. Möge es alle Fähigkeiten erwecken, unseren Intellekt leiten und unser Verständnis erhellen.

MEDITATION 1

20-30 Min - Diese Meditation entfaltet eine besondere Wirkung, wenn du sie zu Vollmond praktizierst.

-Nimm einen bequemen Meditationssitz ein. Fühle deinen Atem und entspanne dich. Singe dreimal OM. Tauche ein in deine innere Welt. Bleibe jedoch Beobachter und Zeuge aller Bilder, Vorgänge und Emotionen.

- Stelle dir vor dass du einen klaren Sternenhimmel betrachtest und einen wunderschönen leuchtenden Vollmond siehst. Silbernes Mondlicht strahlt in dich hinein und erfüllt deinen Körper mit dem Nektar der Unsterblichkeit. Nimm dieses silberne Mondlicht in dir wahr und fühle auch den Klang der Stille und diese tiefe innere Freude in dir.

- Richte deine Konzentration auf das Bindu Chakra und nimm den Energiefluss wahr, der von ihm ausgeht. Wenn dein Bewusstsein mit dem Chakra verbunden ist, steigt vom Herzen eine wundervolle Freude auf. Du fühlst dich nicht mehr allein, sondern nimmst ihn dir die Einheit war. Verweile in dieser Einheit für einige Minuten.

- Nun spürst du in deinen deinem inneren Raum eine zarte Berührung. Du fühlst dass der Nektar wie feiner Regen oder Nebel deine Haut berührt. Jeder Tropfen erzeugt ein paar Sekunden oder Minuten lang eine Resonanz in deinem inneren Raum.

- Tauche tiefer und tiefer, atme ruhig und entspannt. Bei jeder Ein und Ausatmung, kannst du die Tropfen sehen, die silbrig glänzend vom Bindu Chakra herabfallen. Deine Zunge nimmt einen süßen Geschmack wahr.

- Nach 15 bis 20 Minuten richte dein Bewusstsein wieder nach außen und spüre bewusst deinen ganzen Körper. Atme einige Male tief ein und aus. Beende die Meditation, indem du wieder dreimal OM singst.

MEDITATION 2

- Nimm eine entspannte Meditationshaltung ein. Lenke dein Bewusstsein auf deine Atmung.
- Atme 20 mal durch die Nase ein und durch den Mund aus. Konzentriere dich dabei auf das Bindu Chakra.
- Stelle dir einen wunderschönen, leuchtenden glänzenden Vollmond vor der eine friedliche Gegend bescheint z.B. ein Meer, ein Gebirge, eine weite Ebene. Versuche den Klang zu hören, denn das Mondlicht erzeugt. Rieche den Duft des Nektars den das Mondlicht verströmt. In dir steigt ein Gefühl von Glück, Liebe und Zufriedenheit auf. Du fühlst Einheit und Frieden. Fühle, wie sich der Duft und das Glücksgefühl bis zum Halschakra und bis zum Herzchakra ausbreiten. Bleibe bei diesem Gefühl ca 15 bis 20 Minuten.
- Abschließend singe dreimal OM und das Friedens Mantra Om Shanti Shanti Shanti Om, Frieden, Frieden, Frieden.

MEDITATION 3

- Nimm eine entspannte Meditationshaltung ein. Entspanne deinen Körper und atme einige Male tief ein und aus. Singe dreimal OM. Dann lenke deine Aufmerksamkeit auf das Bindu Chakra. Wenn du das Bindu Chakra nicht fühlst drücke mit dem Finger einige Male an die Stelle, wo sich das Chakra befindet.

- Stelle dir vor, du befindest dich in einem Raum und blickst durch das Fenster auf den Mond. Das Zimmer ist dein Körper und das Fenster befindet sich an der Stelle, wo das Bindu Chakra ist.
- Das glänzende Mondlicht vermittelt dir ein angenehmes Gefühl im ganzen Körper. Der Nektar, der vom Mondlicht strömt beruhigt deine Gedanken und Gefühle. Klarheit, Weisheit und Harmonie werden spürbar.Bemerke wie Amrita zu fließen beginnt in Form von Licht und Energie und auch als Nektar. Du spürst, wie der Nektar eine harmonisierende und heilende Wirkung auf deine Psyche hat. Der Nektar löst deine Blockaden und heilt innere Wunden. Entspanne dich tief und fühle, wie das Mondlicht deinen inneren Raum erhellt und der Nektar, alle Spannungen löst. Du fühlst dich befreit und geheilt.
- Verweile 15-20 Min.

- Beende die Meditation, atme einige Male tief ein und aus und dann singe fünfmal das RUDRA oder Shiv Maha Mrityunjaya -Mantra

OM TRYAMBAKAM YAJAMAHE SUGANDHIM PUSTI-VARDHANAM
URVARUKAM IVA BANDHANAN MRTYOR MUKSIYA MA MRTAT

- Zum Abschluss reibe die Handflächen fest aneinander und lege sie auf dein Gesicht. Beuge dich nach vor bis die Stirn den Boden berührt und lege die Arme entspannt neben dem Kopf auf den Boden.